Der letzte Graf von Hohnstein

Graf zu Hohnstein

Er war der letzte Nachkomme dieser einflussreichen Adelsfamilie. Am Tag seiner Hochzeit geriet er mit seiner zukünftigen Braut unterhalb der Heinrichsburg in einen Hinterhalt. Die hiesige Besatzung hatte dem Hochzeitszug aufgelauert. Nur mit seinem Gehstock verteidigte der Graf vehement die Hochzeitskutsche.
Als er jedoch sah, wie das Herz seiner Geliebten durchbohrt wurde, schrie er laut auf und verfluchte die ganze Sippschaft der Heinrichsburg. Kurz darauf erlosch auch sein Lebensfunke. Nach der hinterhältigen Bluttat verscharrte man die leblosen Körper des Liebespaares im Wald und hoffte ungestraft davon zu kommen.

Doch es kam anders…

In der Heinrichsburg häuften sich die Todesfälle. Zeugen behaupteten, einen alten, vornehm gekleideten Mann mit Gehstock gesehen zu haben und schon bald verbreitete sich das Gerücht, dass der letzte Hohnsteiner Graf keine Ruhe gefunden hätte. Kurz darauf wurde die Heinrichsburg verlassen und aufgegeben. Es nützte ihnen jedoch nichts, denn der Graf verfolgt sie und all ihre Nachkommen.
Ihre Familien haben sich bis in die heutige Zeit so verzweigt, dass der Graf überall erscheinen und Schrecken verbreiten könnte.

Der Fluch hätte erst dann ein Ende, wenn die beiden Liebenden in einem gemeinsamen Grab wieder vereint wären...